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Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Metall (Teilzeit)
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Inhalt: |
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| Ausbildungsbedingungen: |
Wenn man eine Weiterbildung zum Industriemeister Metall / zur Industriemeisterin Metall in Teilzeit absolviert, arbeitet man in der Regel unter der Woche tagsüber weiterhin im Betrieb und lernt am Wochenende oder in den Abendstunden mit anderen Lehrgangsteilnehmern im Klassenverband. Um auf die Weiterbildungsprüfung gut vorbereitet zu sein, müssen die Inhalte zu Hause vor- und nachbereitet werden. Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und eine gute Zeitplanung bilden die Voraussetzung, wenn man Prüfungsvorbereitung, Berufstätigkeit und Privatleben vereinbaren will.
Der modularer Aufbau unseres Vorbereitungslehrganges bietet fachliche und zeitliche Flexibilität sowie eine Online-Lernunterstützung und ist deshalb besonders geeignet für Teilnehmer, welche in Wechselschichten oder auf Montage arbeiten.
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| Zulassungs-voraussetzungen: |
Zur Prüfung im Prüfungsteil "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen" ist zuzulassen, wer folgendes
nachweist:
- eine mit Erfolg abgelegte Abschlußprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den Metallberufen
zugeordnet werden kann, oder
- eine mit Erfolg abgelegte Abschlußprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach
eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
- eine mindestens vierjährige Berufspraxis.
Zur Prüfung im Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen" ist zuzulassen, wer folgendes nachweist:
- das Ablegen der Prüfung des Prüfungsteils "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen" und
- zu den unter Absatz 1 Nummer 1 bis 3 genannten Voraussetzungen ein weiteres Jahr Berufspraxis.
Quelle: Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluß Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Metall
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| Termine: |
01.09.2013 |
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Dauer: |
je nach Modulauswahl 1 bis 2,5 Jahre |
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| Bildungseinrichtung: |
Pro Zukunft in Wetzlar
(zertifiziert nach der DIN ISO 29990:2010) |
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Preis: |
abhängig von den belegten Modulen
ca. 4500,- € |
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| Fördermöglichkeiten: |
Dieser Vorbereitungslehrgang kann, gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, finanziell gefördert werden, z.B. durch einen Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Darüber hinaus können Teilnehmer monatliche Beiträge zum Lebensunterhalt erhalten.
Weitere Informationen unter: Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)
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Aufgaben des Industriemeisters Metall im Unternehmen
Industriemeister/innen der Fachrichtung Metall planen, koordinieren und überwachen Produktionsabläufe in der Fertigung von Metallerzeugnissen und in der Maschinenmontage. Sie planen die einzelnen Arbeitsschritte, teilen die Arbeitskräfte ein und disponieren die Fertigungsmittel. Dazu zählen beispielsweise die - zum Teil computergesteuerten - Fertigungsgeräte, -maschinen und -anlagen, Werkzeugmaschinen, Roboter, Transport- und Förderanlagen sowie auch Mess- und Prüfeinrichtungen. Ebenso ermitteln sie den Materialbedarf und stellen das notwendige Material rechtzeitig bereit. Daneben kontrollieren sie die Arbeitsleistung sowie die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich und führen Maßnahmen zur Qualitätssicherung durch. Beispielsweise prüfen sie die Qualität der Rohstoffe und Erzeugnisse, werten Mängelberichte aus und ermitteln Fehlerquellen und leiten Optimierungsprozesse ein.
Sie arbeiten Mitarbeiter/innen ein, leiten diese an und sind für die Ausbildung von Nachwuchsfachkräften zuständig. Darüber hinaus wirken Industriemeister/innen der Fachrichtung Metall bei der Personaldisposition und -planung mit und fördern die berufliche Qualifikation von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Schließlich sorgen sie auch dafür, dass alle Auflagen in ihrem Zuständigkeitsbereich, z.B. Arbeitssicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzmaßnahmen, eingehalten werden und dokumentieren Funktions- und Sicherheitsprüfungen.
Diese Fortbildung bereitet Sie sicher auf die IHK-Meisterprüfung vor.
Unser ''modularer Kursaufbau'' gewährleistet jeden Teilnehmer einen individuell abgestimmten Lernplan. Sie können entscheiden, an welchen Modulen Sie teilnehmen möchten - je nach Bedarf gestattet unser System auch eine Wiederholung bestimmter Module, in welchen Sie noch Defizite feststellen. Parallel werden viele Lehrinhalte inklusiv der Übungen und Aufgaben über eine Online-Plattform angeboten. Damit wird auch Teilnehmern mit Wechselschichten oder Montagetätigkeiten durchgehend die Möglichkeit auf eine ständige Begleitung und Unterstützung ermöglicht.
Sie werden von berufserfahren Lehrkräften unterrichtet. Eine umfangreiche Fachbibliothek sowie weitere online Lernhilfen stehen Ihnen kursbegleitend zur Verfügung.
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Arbeitsbereiche/Branchen
- Planung und Steuerung der Produktion
- Kundendienst
- Service und Instandhaltung
- betriebswirtschaftliche Organisation
- Personalführung und -entwicklung
- Aus- und Weiterbildung
- Arbeitsschutz-, Umwelt-, Qualitätsmanagement
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Ausbildungsinhalte
Neben handlungsspezifischen Kenntnissen werden in den Vorbereitungsmodulen auch fachrichtungsübergreifende sowie berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen vermittelt.
Handlungsspezifische Qualifikationen:
- Handlungsbereich Technik:
- Betriebstechnik
- Fertigungstechnik
- Montagetechnik
- Handlungsbereich Organisation:
- Betriebliches Kostenwesen
- Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme
- Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
- Handlungsbereich Führung und Personal
- Personalführung
- Personalentwicklung
- Qualitätsmanagement
Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen:
- Rechtsbewusstes Handeln
- Arbeits- und Sozialrecht
- arbeitsschutz- und arbeitssicherheitsrechtliche Vorschriften
- Umweltschutzrecht
- wirtschaftsrechtliche Vorschriften, insbesondere hinsichtlich der Produktverantwortung, der Produkthaftung sowie des Datenschutzes
- Betriebswirtschaftliches Handeln
- ökonomische Handlungsprinzipien unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und sozialer Wirkungen berücksichtigen
- Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation berücksichtigen und Möglichkeiten der Organisationsentwicklung nutzen
- Methoden der Entgeltfindung und der kontinuierlichen, betrieblichen Verbesserung anwenden
- Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerzeitrechnungen sowie Kalkulationsverfahren durchführen
- Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung
- Prozess- und Produktionsdaten mittels EDV-Systemen erfassen, analysieren und aufbereiten
- Planungstechniken und Analysemethoden sowie deren Anwendungsmöglichkeiten bewerten
- Präsentationstechniken anwenden
- technische Unterlagen, Entwürfe, Statistiken, Tabellen und Diagramme erstellen
- Projektmanagementmethoden sowie Informations- und Kommunikationsformen und -mittel auswählen und anwenden
- Zusammenarbeit im Betrieb
- die berufliche Entwicklung des Einzelnen im Betrieb unter Berücksichtigung persönlicher und sozialer Gegebenheiten beurteilen und fördern
- die Einflüsse der Arbeitsorganisation sowie von Gruppenstrukturen auf das Gruppenverhalten und die Zusammenarbeit analysieren
- sich mit eigenem und fremdem Führungsverhalten auseinandersetzen, Führungsgrundsätze umsetzen und Führungsmethoden anwenden
- die Kommunikation und Kooperation fördern und Methoden zur Lösung betrieblicher Probleme und sozialer Konflikte anwenden
- Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten
- die Auswirkungen naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten auf Materialien, Maschinen und Prozesse sowie auf Mensch und Umwelt berücksichtigen
- unterschiedliche Energieformen im Betrieb verwenden sowie die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf Mensch und Umwelt berücksichtigen
- betriebs- und fertigungstechnische Größen berechnen
- statistische Verfahren anwenden
- Berufs- und arbeitspädagogische Eignung:
- Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
- Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
- Ausbildung durchführen
- Ausbildung abschließen
Unsere Ausbildung zum Industriemeister ist nach den Richtlinien der Prüfungsverordnung in systematische Module gegliedert. Je nach individuellen Voraussetzungen und Bedarf können die Module einzeln gebucht werden. Vereinbaren Sie mit uns einen Termin für eine individuelle Beratung.
Soft Skills
- Denkvermögen
- Flexibilität
- Führungsfähigkeit
- Kontaktfähigkeit
- Lernbereitschaft
- Organisationsfähigkeit
- Unternehmerisches Denken
- Verantwortungsbewusstsein
Berufsbezeichnungen
- Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Metall
- Meister/in Metall
- Bezeichnungen der ehemaligen DDR
- Meister/in für Anlagenbau
- Meister/in Feinwerktechnik
- Meister/in Kfz-Instandhaltung
- Meister/in Maschinen- und Anlageninstandhaltung
- Meister/in Maschinenbau
- Meister/in Metall- und Stahlbau
- Meister/in Schienenfahrzeuginstandhaltung
- Meister/in Schiffbau
- Meister/in Schmuckindustrie
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Häufig gewünschte Zusatzqualifikation von Unternehmen
- vertiefte REFA-Kenntnisse
- gute Computerkenntnisse (CAD, Word- und Excel, Datenbanken, elektronische Kommunikations- und Präsentationsmedien)
- CNC/NC-Programmierung von Maschinen und Anlagen
- Kommunikations- und Führungstechniken
- zusätzliche Sprachkenntnisse
- Ausbildereignung
- Qualitätsmanagement
- Arbeits- und Gesundheitsschutz
- Umweltmanagement
Spezialisierungsrichtungen
- Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung und -steuerung
- Produktion, Fertigung, Arbeitsvorbereitung
- Aus- und Weiterbildung, Lehre, Erziehung
- Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung
- Instandhaltung, Montage
- Lagerwirtschaft, Materialwirtschaft
- Kundendienst, Service, Kundenmanagement
Aufstiegsfortbildung nach entsprechender Berufspraxis
- Technische/r Betriebswirt/in
- REFA-Prozessorganisator/in
- Fachkraft für Qualitätsmanagement
- Hochschulzugangsberechtigung zum Studium Bachelorabschluss Maschinenbau (abhängig vom Bundesland)
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Verdienst/Einkommen
Die folgenden Angaben sollen als Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Da sie unverbindlich sind, können aus ihnen keine Ansprüche abgeleitet werden. Das Einkommen ist wesentlich von den jeweils spezifischen Arbeits- und Qualifikationsanforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung, Lebensalter, Verantwortlichkeit und die Wichtigkeit der Arbeit berücksichtigt. Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf. Bei einer Tätigkeit als Industriemeister/in - Metall kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise 2.500 € bis € 4.000 € im Monat betragen.
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| Ihr Ansprechpartner: |
Hermann Hagner
ProZukunft Aus- u. Weiterbildung
Tel.: 06441 / 679043 11
info@pro-zukunft.de |
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Geplante Kurse |
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Laufende Kurse |
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