Technischer Fachwirt / Technische Fachwirtin (IHK)
neuer Lehrgang: Frühjahr 2012
In Zeiten stärker werdenden Wettbewerbs stehen Betriebe unter permanentem Kosten- und Rationalisierungsdruck. Wer im gewerblich-technischen Bereich eine leitende Position ausfüllen will kommt ohne betriebswirtschaftliche Kenntnisse nicht mehr aus. Durch die vermittelten Fähigkeiten in diesem Lehrgang eröffnen sich Ihnen die Möglichkeiten, die berühmte Nasenlänge Ihren Kollegen voraus zu sein. Bei der nächsten Personalentscheidung für eine herausgehobene Position können Sie mit berücksichtigt werden.
Der „Geprüfte Technische Fachwirt“ mit technischer Grundausbildung und Praxis ist in der Lage, betriebswirtschaftliche und kaufmännische Aspekte seines Betriebes in Zusammenhang mit dem produzierenden Bereich zu sehen. Betriebsabläufe komplex zu erkennen und in der Praxis zu koordinieren. Der kaufmännisch orientierte „Geprüfte Technische Fachwirt“ hingegen erkennt durch sein erworbenes Grundlagenwissen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich die Produktionsabläufe im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang und beachtet bei seiner Tätigkeit die technischen Aspekte. Der „Geprüfte Technische Fachwirt“ ist vielfältig einsetzbar. Er hat Einsatzgebiete in den Bereichen Technischer Einkauf, Entwicklung/Konstruktion, Materialwirtschaft/Logistik, Arbeitsvorbereitung, Fertigungssteuerung und Vertrieb.
Die Weiterbildung zum Technischen Fachwirt ist unterhalb einer akademischen Ausbildung anzusiedeln - der so erworbene Titel entspricht etwa dem Titel eines Industriemeisters.
Für wen ist der Lehrgang gedacht?
Für alle Interessenten aus dem gewerblich-technischen Bereich.
Wie lange dauert der Lehrgang?
21 Monate
Teilnehmerzahl:
Um eine optimale Förderung eines jeden einzelnen Teilnehmers zu gewährleisten begrenzen wir die Teilnehmerzahl
auf 12
Potenzialanalyse:
Nach der Hälfte des Lehrgangs führen wir für jeden Teilnehmer eine Potenzialanalyse durch
Lehrgangsinhalte:
- Volks– und Betriebswirtschaft
Volkswirtschafliche Grundlagen - Betriebliche Funktionen und deren Zusammenwirken - Existenzgründung und Unternehmensrechtsformen - Unternehmenszusammenschlüsse
- Rechnungswesen
Grundlegende Aspekte des Rechnungswesens - Finanzbuchhaltung - Kosten– und Leistungsrechnen - Auswertung der betriebswirtschaftlichen Zahlen - Planungsrechnen
- Recht und Steuern
Rechtliche Zusammenhänge - Steuerrechtliche Bestimmungen
- Unternehmensführung
Betriebsorganisation - Personalführung - Personalentwicklung
- Naturwissentliche und technische Grundlagen
Berücksichtigung der Auswirkungen naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten -Verwenden unterschiedlicher Energieformen im Betrieb -Berechnen betriebs- und fertigungstechnischer Größen - Anwenden von statistischen Verfahren
- Technische Kommunikation und Werkstofftechnologie
Technologie der Werk– und Hilfsstoffe überblicken - Prüfverfahren für Werkstoffe kennen - Lesen von technischen Zeichnungen einschließlich technischer Dokumentationen unter Berücksichtigung der Zeichnungsnormen - Aus Zeichnungen Funktionen von Einzelteilen erkennen und deren Zusammenwirken beurteilen
- Führung und Zusammenarbeit
Zusammenarbeit, Kommunikation und Kooperation verstehen Mitarbeitergespräche führen - Mitarbeiterförderung umsetzen - Ausbildung planen und durchführen - Moderation von Projektgruppen vorbereiten und durchführen - Präsentationstechniken einsetzen
- Fertigungs– und Betriebstechnik
Festlegen der anzuwendenden Fertigungsverfahren im Hinblick auf Betriebmittel, Werk– und Hilfsstoffe einschließlich der Ermittlung der erforderlichen technischen Daten - Unterscheiden von Arten der Fügetechniken unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Verfahren - Planen, Einleiten und Überwachen von frist– und situationsgerechten Instandhaltungsmaßnahmen - Beurteilen der numerischen Steuerungstechnik - Einsatzmöglichkeiten von Automatisierungssystemen - Verstehen der Informationen aus verknüpften, rechnergestützuten Systemen der Konstruktion und Fertigung
- Absatz-, Materialwirtschaft und Logistik
Markforschung kennen - Wirkmechanismen der Preispolitik verstehen - Produktpolitik kennen - Distributionspolitik erläutern - Kommunikationspolitik anwenden - Beschaffungslogistik anwenden - Produktionslogistik aufbereiten - Distributionslogistik mitwirken
- Produktionsplanung, -steuerung und –kontrolle
Organisation der Produktion überblicken - Produktionsprogrammplanung durchführen - Arbeits– und Zeitwirtschaft anwenden - Arbeitsablaufgestaltung umsetzen - Arbeitsplatzgestaltung überblicken - Fertigungssteuerung durchführen - Produktionsüberwachung durchführen
- Qualitäts– und Umweltmanagement sowie Arbeitsschutz
Interne und externe Bedeutung des Qualitätsmanagements erkennen - Umweltschutztechniken und deren rechtliche Grundlagen kennen - Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit unter Berücksichtigung rechtlicher Grundlagen





